08. - 09.2015 - Urlaub in Längenfeld

08. - 09.2015 Urlaub in Längenfeld

Bedingt durch Kranken- und Altenpflege konnten wir in diesem Jahr kaum wegfahren. Rolf hat seit längerem in der letzten Augustwoche eine Motorradtour ins Alpenvorland geplant, so kommt Dorothee auf die gute Idee diese Tour mit einem Urlaub im Ötztal zu verbinden. Unser Sohn Alexander ist zeitgleich auf einer Tour durch Bayern und Österreich und schließt sich einem Urlaub in Längenfeld an.

So fahren wir mit Auto und dem Motorrad auf dem Hänger und unserem Hund Caro am Freitag, den 21.08.2015, bei warmen, sonnigen Wetter nach Süden. Die Fahrt über die Autobahnen A61, A5 und A8 sind eine Herausforderung. Überholverbote für PKW mit Hänger auf der A61, Staus auf der A5 und A8 die sich gewaschen haben. Die Entscheidung nicht die Standardroute, A3 und A7, zu nehmen stellt sich als nicht so gut heraus. Aber wir schaffen es schließlich doch noch zur gebuchten Ferienwohnung. Alexander ist bereits vor Ort als wir gegen 19:30 Uhr endlich ankommen. Schnell das Gepäck ausgeladen, das Motorrad vom Hänger abladen, den Hänger verstauen und ab ins gegenüberliegende Restaurant. Ein gutes Abendessen und ein Bier sind jetzt nötig.

Am Samstag Morgen den ersten Spaziergang im und um Längenfeld,

20150822_101240_IMG_5942
20150822_101418_IMG_5946
20150822_101754_IMG_5950
20150822_102622_IMG_5962
20150822_103226_IMG_5972
1/5 
start stop bwd fwd

dann fährt Rolf mit dem Motorrad zurück nach Bayern, nach Wildsteig.

Der Rest der Familie, Dorothee und Alexander mit Caro, verbringen die Woche vor Ort und erkunden das Tal. Bis auf einen Tag ist das Wetter sonnig und (fast zu) warm.

Die Wanderungen mit dem Hund führen durch die verschiedenen Seitentäler. In der FeWo zurück legt sich Caro sofort in ihre Ecke und ruht für die kommenden Aufgaben.

Eine Tour über die Gletscherstraße mit Alexanders Yeti ist natürlich Pflicht. Hier erreicht er den höchsten Straßenabschnitts Europas mit knapp 2800 Meter. Der Ausblick auf den Rettenbachferner ist in diesem Jahr erschreckend, er hat sein weißes Schneekleid verloren und der graue Gletscher scheint noch mehr zu schrumpfen.

Alexander fährt am Donnerstag von Untergurgel mit der Top-Mountain-Bahn auf dem Wurmkogel. Vor vielen Jahren hatten wir hier schon mal einen Aufstieg zu der 3082 Meter hohen Wurmkogelhütte (jetzt Top-Mountain-Star) versucht, aber dann doch abgebrochen. Von der Hütte aus hat man einen Panoramablick auf die Ötztaler und Stubaier Alpen und die Dolomiten. Leider ist es nicht ganz klar, ein Dunstschleier liegt in der Luft.

Nach einer Woche kommt Rolf wieder aus Bayern zurück. Wir treffen uns an der Dortmunder Hütte in Kühtai zum Kaiserschmarren essen. Hier oben gibt es den besten Kaiserschmarrn. Total lecker und viel. Leider zu viel, wir hätten für 3 Personen nur 2 Portionen bestellen sollen, das hätte auch gereicht.

Am Sonntag sind wir auf Längenfeld beschränkt. Im Ötztal findet der jährliche Radmarathon statt. Schon in der Frühe starten die Teilnehmer in Sölden und fahren über Kühtai, das Sellrain über den Brenner und Jaufenpass zum Timmelsjoch und zurück nach Sölden. Die Straßen sind für das Rennen zwischenzeitlich abgesperrt.

So wandern wir bei schönem Wetter durch das weite Tal bei Längenfeld.

Am Montag will Rolf noch mal mit dem Motorrad das Tal hinauf. So geht es noch mal die Gletscherstraße hinauf

und zur Mautstation. Hier oben am Timmelsjoch kommt es zu einem Stau, denn der Rückreiseverkehr des Radmarathons trifft auf die Baustelle an der Mautstation. Hier ist kein Platz für eine Pause. Die Mautstation wird zum Top Mountain Crosspoint umgestaltet. Ein Gewinn?

Nachmittags gehen wir noch mal durch das Tal und Besichtigen die Kirche in Längenfeld.

Am Dienstag will Rolf noch eine Fahrt mit der Top-Montain-Bahn auf den Wurmkogel machen um Fotos zu schießen. Also geht es früh aus den Federn, damit die erste Bahn um 9:00 Uhr in Untergurgel erreicht wird. Alexander will auch noch mal mit. Doch als die Beiden dort ankommen zeigen sich die ersten Wolken am Himmel. Fahren oder nicht fahren – das ist jetzt die Frage. Von Süden ist schlechtes Wetter angesagt. Sie entscheiden sich zunächst in Hochgurgel die Lage zu erkunden. Hier angekommen müssen sie feststellen, die ersten Wolken kommen schon über den Gebirgskamm. Fotos nach Italien sind nicht mehr drin. Also keine Fahrt mehr auf den Wurmkogel. Noch ein paar Fotos ins Tal, dann geht es wieder zurück. 

In Sölden entscheiden die Frühaufsteher mit der Seilbahn auf den Gaislachkogel zu fahren, denn hier scheint noch die Sonne. So wird die Karte gelöst und ab geht es den Berg hinauf.

Oben angekommen bietet sich ein atemberaubendes Panorama. Natürlich darf der Aufstieg zum Gipfelkreuz über die gesicherte Treppe nicht fehlen. Die Fotokamera läuft fast heiß bei den vielen Motiven. 

20150901_085653_IMG_6777
20150901_085834_IMG_6784
20150901_090128_IMG_6790
20150901_093511_IMG_6809
20150901_093741_IMG_6813
20150901_095639_IMG_6830
20150901_095831_IMG_6831
20150901_100013_IMG_6836
20150901_100302_IMG_6840
20150901_100559_IMG_6852
20150901_100746_IMG_6855
20150901_100927_IMG_6857
20150901_101214_IMG_6869
20150901_101321_IMG_6878
20150901_101550_IMG_6884
20150901_101736_IMG_6888
20150901_102038_IMG_6898
20150901_102808_IMG_6924
20150901_103404_IMG_6940
20150901_103536_IMG_6946
20150901_105157_IMG_6987
20150901_105705_IMG_6996
20150901_110632_IMG_7008
20150901_110909_IMG_7012
20150901_111806_IMG_7019
20150901_111832_IMG_7020
20150901_111941_IMG_7024
20150901_112447_IMG_7052
20150901_112557_IMG_7059
20150901_112633_IMG_7061
20150901_113316_IMG_7072
01/31 
start stop bwd fwd

In den folgenden Tagen verschlechtert sich das Wetter, die ersten Regenschauer fallen. So gibt es Spaziergänge durch das Längenfelder Tal und Fahrten mit dem Auto zu den Aussichtspunkten.

Am Freitag ist es noch mal schön und wir wandern noch ein bisschen an der Ötztaler Ache entlang durch Sölden. Am Nachmittag wird schon mal das Motorrad auf den Hänger verladen, denn für Samstag ist Dauerregen angesagt. Ein erster Schauer fällt nachdem der Hänger am Haus geparkt ist.

Der Samstag ist verregnet und Caro wird nach langer Zeit mal wieder richtig nass. Nachdem sie mit einem Handtuch richtig trocken gerubbelt wurde ist sie wieder ein Puschelhund, mit ganz weichem Fell. 

Nun heißt es auch schon wieder die Koffer packen und sich für die Heimfahrt rüsten.

Am Sonntag geht es dann um 6:30 Uhr los und wir starten nach Hause. Die Wolken reißen auf und wir sehen die umliegenden Berge tragen eine leichte Schneehaube. Es ist richtig kalt geworden. Kurz vor dem Fernpass beginnt es zu regnen. Der Regen, teils recht heftig, hält sich bis eine ganze Weile, dann reißt der Himmel aber auf und es bleibt überwiegend trocken.

Leider ist der viel zu kurze Urlaub vorbei, uns hat die Wirklichkeit mit dem nächsten Krankheitsfall eingeholt.

Copyright (c) DoRoTours.de 2015-2019. All rights reserved.
Designed by joomlatd.com